Forschung und Entwicklung

Das Institut für angewandte Photonik e. V. führt Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf den Gebieten Röntgenanalytik und photonische Fasern durch. Diese Arbeiten werden anteilmäßig durch Programme des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi), des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Landes Berlin finanziert bzw. erfolgen im Auftrag anderer Forschungseinrichtungen oder der Industrie.

Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte sind u. a. Recycling/ Sortierung, Analyse von Aschen und Schlämmen, Glaszusammensetzungen für Röntgenoptiken, Schichtdickenanalyse mit Terahertz-Zeitbereichsspektroskopie, Geologie sowie Auftragsforschung und -entwicklung.

Darüber hinaus befassen wir uns mit
– Grundlagenforschungen und industriellen Forschungen im Bereich der optischen Technologien
– Theoretischen Berechnungen und Design optischer, insbesondere röntgenoptischer Systeme, Raytracing für den Einsatz
von HOPG-Kristallmonochromatoren
– Forschungen zur Herstellungstechnologie und zur Applikation von photonischen Kristallfasern
– Untersuchungen der Rauheit von Oberflächen und Beschichtungen im nm bis µm-Bereich mit dem Atomkraftmikroskop
(AFM) NTEGRA prima basic von NT-MDT
– Berechnungen und Herstellung von Laborglasschmelzen bei Temperaturen bis 1650°C mit anschließenden
Temperaturuntersuchungen. Durchführung von Glasschleif- und Polierarbeiten zur Herstellung von Proben
– Verfahrensentwicklungen

Das IAP unterhält aufgrund seiner Mitarbeit im OptecBB e.V. und in verschiedenen Verbundprojekten Kooperationsbeziehungen zu Forschungseinrichtungen und Unternehmen mit FuE-Orientierung. Schwerpunkt dieser Zusammenarbeit ist der gesamte Bereich der optischen Analytik und sie dient dem Technologietransfer von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen in die Industrie.

Durch die Mitarbeit im Verbundprojekt „Photonische Kristallfasern für neuartige Lichtquellen mit steuerbarer Funktionalität“ (Förderung durch das BMBF), das vom Institut für Physikalische Hochtechnologien e. V. Jena koordiniert wurde, konnte das IAP seine Kompetenz auf dem Gebiet der Technologie der Herstellung von photonischen Fasern aus Weichgläsern für Laseranwendungen weiter ausbauen. Für das Gebiet der Laseranwendungen wurde das Max-Born-Institut Berlin zum wichtigsten Kooperationspartner.

Heute zeichnet sich das IAP vor allen durch seine Kompetenz auf dem Gebiet der Prozessnahen Röntgenanalytik, dem Ray-Tracing zu Röntgen- und Neutronenoptiken und der Photonischen Kristallfasern aus.